Der Smoothie wird stets weiter entwickelt. Jedoch kann ich jetzt schon berichten, dass mein Geruchssinn zurückkehrt. In meiner Jugend wurde eine Nasenhälfte Nasenbluten bedingt gelötet. Bei diesem Schmerz schoß mir eine Träne meterweit raus. Das Rauchen hat wohl sein übriges getan, sodass ich die letzten Jahre meinen Geruchssinn verloren habe. Seit zwei Tagen fällt mir auf, dass ich bereits morgens wieder Gerüche wahrnehme, was mich natürlich freut; Der Frühling steht vor der Tür und nichts ist schöner als im Mai Gräser, Pollen und frische Wiesen zu riechen. Ich fühle mich übrigens auch weitaus fitter als je zuvor. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Diät Protokoll – Quelle unbekannt

Ich habe ne Diät gemacht…. War nicht schön….
Aber damit es für irgendwas gut ist, habe ich es aufgeschrieben.
7:00 Uhr – Mache mir Frühstück. Während die Fritteuse heiß wird, fällt mir ein… Ich mach Diät. Stelle die Fritteuse ab und esse eine Banane. Im Internet steht schwarzer Kaffee hat pro Tasse nur 1 Kalorie, super!
7:30 Uhr – Habe 22 Tassen Kaffee getrunken und bin nun sicher, ich kann tote Menschen sehen. Koffein ist Teufelszeug, ich esse noch eine Banane.
8:00 Uhr – Erscheine im Büro.
8:15 Uhr – Thorsten aus der Buchhaltung fragt warum mein Hemd voller Remoulade ist? Ich erkläre ihm, dass Banane pur nicht schmeckt. Bestätige, dass ich eine Diät mache…. Thorsten sagt ich muss viel trinken.
8:17 Uhr – Schicke den Praktikanten los, um 4 Kisten Wasser zu kaufen, brauche für 5 Flaschen 9 Minuten. Thorsten erscheint erneut und überreicht mir einen Briefbeschwerer, als Motivation sagt er… Es ist ein im Acrylblock eingegossenes Ferrero Küsschen! Ich trinke noch etwas Wasser. Die Toten Menschen verschwinden nach und nach.
8:45 Uhr – Ich muss Pipi!
9:00 Uhr – Ich muss Pipi!
9:05 Uhr – Ich muss Pipi!
9:07 Uhr – Ich muss Pipi!
9:12 Uhr – Thorsten kommt mit den Quartalszahlen. Ich werfe einen kurzen Blick darauf, nicke entschlossen und muss dann Pipi!
9:30 Uhr – Frühstückspause: Werfe einen langen Blick auf meine mobile Fritteuse in der Schreibtischschublade… lache dann grimmig.
Nach 25 Minuten grimmigen Lachens erscheint ein Kollege und fragt warum ich weine?! Ich will aus der Haut fahren, habe aber einen unaufschiebbaren Termin… Ich muss Pipi!
10:00 Uhr – Zeit für einen Snack. Geht ein Schockoriegel?! Nein, natürlich nicht. Ich esse noch eine Banane. Thorsten erscheint erneut und erinnert
mich an das Meeting um 11:00 Uhr. Ich esse noch eine Banane! Thorsten meint ich pack das schon… ICH ESSE NOCH EINE BANANE! Thorsten sagt
ich soll stark sein, gesunder Geist, gesunder Körper und so… Ich nicke… Und esse noch eine Banane. Thorsten sieht mir zu, ich sehe ihm beim zusehen zu und esse noch eine Banane.
10:30 Uhr – Sitze auf der Toilette und habe entsetzliche Verstopfung. Pipi geht aber ausgezeichnet!
10:55 Uhr – Verlege das Meeting auf die Toilette.
11:00 Uhr – Meeting beginnt pünktlich. Soweit ich das hinter der Klotür hören kann sind alle da. Bei Tagesordnung Punkt 3 löst sich die Verstopfung wie von Zauberhand. Übertöne die Geräuschkulisse durch
einen lautstarken Vortrag. Klo sieht aus wie nach einem Terror Anschlag.
11:40 Uhr – Surfe im Netz, unser Firmenklo ist bereits auf You Tube.
12:00 Uhr – Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. „Was für eine Scheisse“
13:00 Uhr – „Ich muss was essen!“ … Der Betriebsrat meint die Mitarbeiter Toilette muss vielleicht abgerissen werden, Bananen scheiden also aus!
14:45 Uhr – Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. „so ein alberner Dreck, wen soll das motivieren?“ Rieche am Tischkalender. Stinkt blöd, immerhin ist der Tag zur Hälfte rum.
15:00 Uhr – Ich fühle mich nicht gut.
16:00 Uhr – Der Assistenzarzt meint das die Narkose nach gar nichts schmeckt, ich jetzt aber trotzdem die Maske aufsetzen und einatmen müsse. Ich frage ob ich es bis 17:00 Uhr zurück ins Büro schaffe?! Er äußert milde bedenken da zuerst die Bauchdecke geöffnet und der Acrylblock entfernt werden muss.
Am nächsten morgen, 7:00 Uhr – Visite: der Chefarzt meint der Acrylblock wäre völlig unkompliziert zu entfernen gewesen aber der Tischkalender hätte sich
ziemlich verkeilt. Werde noch 3 Wochen hier bleiben müssen. Schonkost… Verliere in 3 Wochen 23 Kilo.
19. Februar – Bin zuhause, schlank wie ein RehIch habe ne Diät gemacht…. War nicht schön….
Aber damit es für irgendwas gut ist, habe ich es aufgeschrieben.

Inhaltsstoffe meines Smoothies

So viel kann ich vorweg nehmen. Der Smoothie schmeckt wie bereits angekündigt. Aber der Geschmack allein gibt einem schon das Gefühl etwas wahrlich gesundes zu trinken.

So, hier nun die versprochene Zutatenliste, jeweils als Gewürzpulver mit Bio-Siegel:

  • Ingwer
  • Kurkuma
  • Koriander
  • Zimt
  • schwarzer Pfeffer
  • Sangoki Meereskoralle
  • Green Mother
  • Q10 (aber als Tablette)

Enthalten sind also Gewürze, reine Natur mit samt ihren nachgewiesenen Eigenschaften. Man hätte das auch mit Kräutern hinbekommen, hätte hierzu aber mehr Aufwand und Kosten gehabt.  Hierzu behelfe ich mir mit einem Trick.

Den Gewürzen stelle ich ein fertiges Extrakt zur Seite: Green Mother von Organic Alpha. Man möge halten, was man davon möchte. Ein bisschen Vertrauen in die Inhaltsstoffe von Anbietern sollte schon vorhanden sein. Hier war mir wichtig, dass deren Superfoods aus Kräutern besteht. Diese sind Lieferanten für Enzyme und notwendigen, aber in Vergessenheit geratenen Bitterstoffe.

Alle Inhaltsstoffe von Green Mother unterstützen die Gewürze in Ihren Eigenschaften, haben aber einen weiteren Vorteil: Sie bringen Farbe und Geschmack in die nun alltägliche Routine. Die Gewürze allein würden gut als Brechmittel herhalten. Ich hatte erst überlegt Vanille unterzuheben, aber ich wollte Süßes vermeiden und eklig hätte es ohnehin noch ausgesehen. Es musste etwas Grünes her.

In früheren, süßen Smoothies hatte ich Spinat-Pellets aus dem Gefrierschrank. Frostet den Smoothies und verleiht ein sattes grün. Aber mein Mixer schaffte sie nicht so zu verarbeiten, als das nicht doch noch eine Zahnbürste ranmusste. Also keine Pellets. Somit fiel die Wahl auf ein weiteres „Superfood“. Egal, 100% natürlich und erfüllt meinen Zweck. Der Smoothie erreicht farblich wieder ein grün und er schmeckt um Längen besser.

Der Smoothie schmeckt eklig, aber er ist verdammt gesund und man wird sich an den Geschmack gewöhnen. ein weiterer Pluspunkt ist, dass der ‚Kaffee danach‘ endlich ohne Milch schmeckt. Kaffee mit Milch am Morgen war mein Showstopper für mein neues Ziel intermittierend zu fasten. Doch davon demnächst mehr.